Interner Bereich

FOH-Schulkampagne für mehr Sicherheit
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FOH-Schulkampagne für mehr Sicherheit

Klassenfahrten, Studienreisen und Schulausflüge sind für Schülerinnen und Schüler besondere Erlebnisse. Damit die gemeinsame Reise von Anfang an sicher, zuverlässig und entspannt verläuft, kommt es entscheidend auf die Wahl des richtigen Busunternehmens an.

Mit seiner FOH-Schuloffensive wirbt der Fachverband Omnibusverkehr Hessen e. V. dafür, bei der Planung schulischer Fahrten gezielt auf qualifizierte, regional ansässige Reisebusunternehmen zu setzen.

Örtliche Busunternehmen stehen für kurze Anfahrtswege, fachliche Kompetenz wie persönliche Erreichbarkeit und eine verlässliche Organisation. Sie kennen die Region, halten geschultes Fahrpersonal vor und sorgen mit regelmäßig geprüften Fahrzeugen, Fahrsicherheitstrainings sowie der konsequenten Einhaltung der gesetzlichen Lenk- und Ruhezeiten für einen professionellen und reibungslosen Reiseablauf.

Wer einen regionalen Anbieter beauftragt, stärkt außerdem die heimische Wirtschaft, sichert Arbeitsplätze vor Ort und trägt durch kürzere Anfahrtswege zur Vermeidung unnötiger Leerfahrten und damit zu mehr Klimaschutz bei.

Auch bei der Buchung über einen Pauschalreiseveranstalter sollten Schulen ausdrücklich darauf achten und verlangen, dass für die Beförderung möglichst ein örtliches Reisebusunternehmen eingesetzt wird. Denn der günstigste Preis allein sollte niemals das entscheidende Auswahlkriterium sein, wenn es um die Sicherheit und das Wohl unserer Kinder geht.

Mit unserem neuen Flyer möchten wir Schulen, Lehrkräfte, Elternvertretungen und Schulträger für eine bewusste und verantwortungsvolle Auswahl des Busunternehmens vor Ort sensibilisieren.

Unsere Botschaft ist klar:

Klassenfahrten gehören in die zuverlässigen Hände regionaler Busunternehmen – für mehr Sicherheit, Qualität und Verlässlichkeit von Anfang an.


Hier können Sie den Flyer zur FOH-Schuloffensive herunterladen.
Minijobs müssen bezahlbar bleiben
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Minijobs müssen bezahlbar bleiben

Mit deutlicher Kritik reagiert der Fachverband Omnibusverkehr Hessen e.V. (FOH) auf den Kabinettsbeschluss zur Einkommensteuerreform. Vorgesehen ist unter anderem, die Pauschalsteuer bei Minijobs von 2 auf 5 Prozent anzuheben.

„Wer sich politisch zum Minijob bekennt, muss ihn auch bezahlbar halten“, erklärt Mathias Hörning, Geschäftsführer des FOH. „Die geplante Erhöhung ist deshalb das völlig falsche Signal. Minijobs sind gerade für unsere mittelständischen Reisebusunternehmen ein wichtiges Instrument, um flexibel auf Auftragsspitzen reagieren zu können.“

Für die Reisebusbranche ist Flexibilität unverzichtbar
Reisebusverkehr findet nicht nur zu klassischen Arbeitszeiten statt. Wochenenden, Feiertage, Abendveranstaltungen, Mehrtagesfahrten sowie saisonale Spitzenzeiten gehören zum normalen Geschäft unserer Unternehmen.
Gerade hierfür sind erfahrene Aushilfskräfte unverzichtbar. Sie helfen, Fahrpersonalmangel und Auftragsspitzen abzufedern und ermöglichen es vielen Unternehmen überhaupt erst, zusätzliche Fahrten und Reisen anzubieten.
Eine Verteuerung der Minijobs trifft deshalb genau die Beschäftigungsmodelle, die unsere Branche aufgrund ihrer besonderen Arbeitszeiten dringend benötigt.

Die Belastungsgrenze ist erreicht
Dabei kommt die geplante Erhöhung keineswegs allein. Die Personalkosten unserer Unternehmen sind bereits massiv gestiegen. Der Mindestlohn wurde zum 1. Januar 2026 von 12,82 Euro auf 13,90 Euro erhöht und steigt zum 1. Januar 2027 nochmals auf 14,60 Euro. Innerhalb von nur zwei Jahren bedeutet das einen Anstieg von rund 14 Prozent.
Gleichzeitig steigt zum 1. Januar 2027 der Arbeitgeber-Pauschalbeitrag zur Krankenversicherung bei gewerblichen Minijobs von 13 auf 17,5 Prozent. Und nun soll auch noch die Pauschalsteuer von 2 auf 5 Prozent steigen.

Hinzu kommt eine weitere absehbare Belastung: Nach dem derzeit vorliegenden Referentenentwurf soll auch die Pflegeversicherung mit einer zusätzlichen Belastung von 3,6 Prozent zu Buche schlagen.
Damit summieren sich innerhalb kürzester Zeit mehrere erhebliche Belastungen für die Beschäftigung. Für viele mittelständische Busunternehmen ist diese Entwicklung schlicht nicht mehr zu stemmen.
Denn neben den Personalkosten kämpfen unsere Betriebe gleichzeitig mit erheblich gestiegenen Energie-, Diesel-, Versicherungs-, Fahrzeug-, Wartungs- und Finanzierungskosten sowie weiteren gesetzlichen Belastungen.
Unsere Reisebusunternehmen können diese Kostensteigerungen aber nicht beliebig an ihre Kunden weitergeben. Vereine, Reiseveranstalter, Schulen, Unternehmen und private Gruppen haben ebenfalls begrenzte Budgets.

Hier geht es zur PM des FOH:
Reisebusverkehr in Kassel – dringend erforderliche Infrastruktur und Alternative zum Busparkplatz am Ottoneum
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Reisebusverkehr in Kassel – dringend erforderliche Infrastruktur und Alternative zum Busparkplatz am Ottoneum

Wegfall des Platzes am Ottoneum wegen Sanierung des Opernhauses nach der documenta 2027:

Die Reisebusbranche benötigt als Ersatz in Kassel eine zentrale und gut erreichbare Anlaufstelle. Dabei geht es nicht lediglich um eine Fläche, auf der Busse abgestellt werden können.
Benötigt wird ein professioneller Reisebusstandort mit entsprechender Infrastruktur, beispielsweise:
 
  • ausreichend dimensionierte Stell- und Haltemöglichkeiten,
  • eine geeignete Ein- und Ausstiegsmöglichkeit für Reisegruppen,
  • Toilettenanlagen,
  • eine gute Anbindung an den öffentlichen Personennahverkehr,
  • eine verkehrlich sinnvolle Erreichbarkeit,
  • Möglichkeiten für Sightseeing- und Stadtrundfahrten sowie
  • eine zentrale Anlaufstelle für den touristischen Busverkehr. Eine solche Infrastruktur wäre nicht nur für auswärtige Reisebusunternehmen von Bedeutung. Auch die in Kassel ansässigen Busunternehmen benötigen einen geeigneten zentralen Standort, von dem aus Reisegruppen ihre Fahrten beginnen und beenden können.
Gleiches gilt für die Sightseeing-Busse, die für ihre touristischen Rundfahrten einen gut gelegenen und verkehrlich geeigneten Ausgangspunkt benötigen. Auch der Fernbusverkehr zeigt seit Jahren, wie groß der Handlungsbedarf ist. Anbieter wie FlixBus müssen heute durch die gesamte Stadt bis zum ICE-Bahnhof Kassel-Wilhelmshöhe fahren, um Fahrgäste ein- und aussteigen zu lassen. Gerade zu den Hauptverkehrszeiten führt dies zu unnötigen Fahrwegen und zusätzlichen Belastungen für die Kasseler Verkehrsinfrastruktur.

Die documenta 2032 macht den Handlungsbedarf besonders deutlich
Der Handlungsbedarf wird spätestens mit Blick auf die documenta 2032 nochmals deutlich.
Wo sollen die zahlreichen Reisebusse während dieser international bedeutenden Veranstaltung halten, wenn der Platz am Ottoneum bis 2033 nicht zur Verfügung stehen wird? Wo können Reisegruppen sicher und komfortabel aussteigen? Wo sollen Busse warten und ihre Fahrgäste anschließend wieder aufnehmen?
Die documenta zieht Besucher aus aller Welt an. Gerade deshalb sollte Kassel die Chance nutzen und sich als gastfreundliche und professionell organisierte Tourismusstadt präsentieren.

Es wäre aus unserer Sicht ein fatales Signal, wenn ausgerechnet zu einer solchen internationalen Großveranstaltung keine ausreichende Infrastruktur für Reisebusse vorhanden wäre.

Wir erwarten daher den dringlichen Austausch mit der Stadt Kassel!
 
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