FOH-Schulkampagne für mehr Sicherheit
Mit seiner FOH-Schuloffensive wirbt der Fachverband Omnibusverkehr Hessen e. V. dafür, bei der Planung schulischer Fahrten gezielt auf qualifizierte, regional ansässige Reisebusunternehmen zu setzen.
Örtliche Busunternehmen stehen für kurze Anfahrtswege, fachliche Kompetenz wie persönliche Erreichbarkeit und eine verlässliche Organisation. Sie kennen die Region, halten geschultes Fahrpersonal vor und sorgen mit regelmäßig geprüften Fahrzeugen, Fahrsicherheitstrainings sowie der konsequenten Einhaltung der gesetzlichen Lenk- und Ruhezeiten für einen professionellen und reibungslosen Reiseablauf.
Wer einen regionalen Anbieter beauftragt, stärkt außerdem die heimische Wirtschaft, sichert Arbeitsplätze vor Ort und trägt durch kürzere Anfahrtswege zur Vermeidung unnötiger Leerfahrten und damit zu mehr Klimaschutz bei.
Auch bei der Buchung über einen Pauschalreiseveranstalter sollten Schulen ausdrücklich darauf achten und verlangen, dass für die Beförderung möglichst ein örtliches Reisebusunternehmen eingesetzt wird. Denn der günstigste Preis allein sollte niemals das entscheidende Auswahlkriterium sein, wenn es um die Sicherheit und das Wohl unserer Kinder geht.
Mit unserem neuen Flyer möchten wir Schulen, Lehrkräfte, Elternvertretungen und Schulträger für eine bewusste und verantwortungsvolle Auswahl des Busunternehmens vor Ort sensibilisieren.
Unsere Botschaft ist klar:
Klassenfahrten gehören in die zuverlässigen Hände regionaler Busunternehmen – für mehr Sicherheit, Qualität und Verlässlichkeit von Anfang an.
Hier können Sie den Flyer zur FOH-Schuloffensive herunterladen.
Minijobs müssen bezahlbar bleiben
„Wer sich politisch zum Minijob bekennt, muss ihn auch bezahlbar halten“, erklärt Mathias Hörning, Geschäftsführer des FOH. „Die geplante Erhöhung ist deshalb das völlig falsche Signal. Minijobs sind gerade für unsere mittelständischen Reisebusunternehmen ein wichtiges Instrument, um flexibel auf Auftragsspitzen reagieren zu können.“
Für die Reisebusbranche ist Flexibilität unverzichtbar
Reisebusverkehr findet nicht nur zu klassischen Arbeitszeiten statt. Wochenenden, Feiertage, Abendveranstaltungen, Mehrtagesfahrten sowie saisonale Spitzenzeiten gehören zum normalen Geschäft unserer Unternehmen.
Gerade hierfür sind erfahrene Aushilfskräfte unverzichtbar. Sie helfen, Fahrpersonalmangel und Auftragsspitzen abzufedern und ermöglichen es vielen Unternehmen überhaupt erst, zusätzliche Fahrten und Reisen anzubieten.
Eine Verteuerung der Minijobs trifft deshalb genau die Beschäftigungsmodelle, die unsere Branche aufgrund ihrer besonderen Arbeitszeiten dringend benötigt.
Die Belastungsgrenze ist erreicht
Dabei kommt die geplante Erhöhung keineswegs allein. Die Personalkosten unserer Unternehmen sind bereits massiv gestiegen. Der Mindestlohn wurde zum 1. Januar 2026 von 12,82 Euro auf 13,90 Euro erhöht und steigt zum 1. Januar 2027 nochmals auf 14,60 Euro. Innerhalb von nur zwei Jahren bedeutet das einen Anstieg von rund 14 Prozent.
Gleichzeitig steigt zum 1. Januar 2027 der Arbeitgeber-Pauschalbeitrag zur Krankenversicherung bei gewerblichen Minijobs von 13 auf 17,5 Prozent. Und nun soll auch noch die Pauschalsteuer von 2 auf 5 Prozent steigen.
Hinzu kommt eine weitere absehbare Belastung: Nach dem derzeit vorliegenden Referentenentwurf soll auch die Pflegeversicherung mit einer zusätzlichen Belastung von 3,6 Prozent zu Buche schlagen.
Damit summieren sich innerhalb kürzester Zeit mehrere erhebliche Belastungen für die Beschäftigung. Für viele mittelständische Busunternehmen ist diese Entwicklung schlicht nicht mehr zu stemmen.
Denn neben den Personalkosten kämpfen unsere Betriebe gleichzeitig mit erheblich gestiegenen Energie-, Diesel-, Versicherungs-, Fahrzeug-, Wartungs- und Finanzierungskosten sowie weiteren gesetzlichen Belastungen.
Unsere Reisebusunternehmen können diese Kostensteigerungen aber nicht beliebig an ihre Kunden weitergeben. Vereine, Reiseveranstalter, Schulen, Unternehmen und private Gruppen haben ebenfalls begrenzte Budgets.
Hier geht es zur PM des FOH:
Reisebusverkehr in Kassel – dringend erforderliche Infrastruktur und Alternative zum Busparkplatz am Ottoneum
Die Reisebusbranche benötigt als Ersatz in Kassel eine zentrale und gut erreichbare Anlaufstelle. Dabei geht es nicht lediglich um eine Fläche, auf der Busse abgestellt werden können.
Benötigt wird ein professioneller Reisebusstandort mit entsprechender Infrastruktur, beispielsweise:
- ausreichend dimensionierte Stell- und Haltemöglichkeiten,
- eine geeignete Ein- und Ausstiegsmöglichkeit für Reisegruppen,
- Toilettenanlagen,
- eine gute Anbindung an den öffentlichen Personennahverkehr,
- eine verkehrlich sinnvolle Erreichbarkeit,
- Möglichkeiten für Sightseeing- und Stadtrundfahrten sowie
- eine zentrale Anlaufstelle für den touristischen Busverkehr. Eine solche Infrastruktur wäre nicht nur für auswärtige Reisebusunternehmen von Bedeutung. Auch die in Kassel ansässigen Busunternehmen benötigen einen geeigneten zentralen Standort, von dem aus Reisegruppen ihre Fahrten beginnen und beenden können.
Die documenta 2032 macht den Handlungsbedarf besonders deutlich
Der Handlungsbedarf wird spätestens mit Blick auf die documenta 2032 nochmals deutlich.
Wo sollen die zahlreichen Reisebusse während dieser international bedeutenden Veranstaltung halten, wenn der Platz am Ottoneum bis 2033 nicht zur Verfügung stehen wird? Wo können Reisegruppen sicher und komfortabel aussteigen? Wo sollen Busse warten und ihre Fahrgäste anschließend wieder aufnehmen?
Die documenta zieht Besucher aus aller Welt an. Gerade deshalb sollte Kassel die Chance nutzen und sich als gastfreundliche und professionell organisierte Tourismusstadt präsentieren.
Es wäre aus unserer Sicht ein fatales Signal, wenn ausgerechnet zu einer solchen internationalen Großveranstaltung keine ausreichende Infrastruktur für Reisebusse vorhanden wäre.
Wir erwarten daher den dringlichen Austausch mit der Stadt Kassel!
Erfa-Treffen, 24.06.2026, im Sporthotel Grünberg
Für diese Veranstaltung konnten wir mit Peter Bagdahn einen renommierten Unternehmensberater der Verkehrsbranche gewinnen. Er hat für uns einen praxisnahen Workshop zum Thema Ausschreibungen erfolgreich managen durchgeführt.
Öffentliche Ausschreibungen entscheiden heute maßgeblich über die Zukunft vieler Mobilitätsunternehmen. Wer langfristig erfolgreich am Markt bestehen möchte, benötigt neben Erfahrung vor allem strategisches Know-how und ein professionelles Vorgehen bei Vergabeverfahren. In diesem intensiven Praxis-Workshop konnten die Teilnehmenden Schritt für Schritt erfahren, wie Ausschreibungen wirtschaftlich, strukturiert und erfolgreich bearbeitet werden – von der ersten Bekanntmachung bis zur finalen Angebotsabgabe.
Im Fokus standen unter anderem:
- Aufbau und Ablauf von Vergabeverfahren
- Analyse von Leistungsbeschreibungen und Verkehrsverträgen
- Entwicklung belastbarer Betriebskonzepte und Mengengerüste
- Kalkulation von Fahrzeug-, Personal- und Betriebskosten
- Risiken in Preisfortschreibungen und Vertragswerken erkennen
- taktische und technische Bewerberfragen gezielt einsetzen
- Qualitätskonzepte überzeugend formulieren
Die Teilnehmer erhielten konkrete Werkzeuge und direkt umsetzbare Praxisansätze für die professionelle Bearbeitung von Ausschreibungen in der Schüler- und Behindertenbeförderung. Es war eine tolle Veranstaltung!
Hessische Fachverbände fordern bundesweiten Schulterschluss zur Entlastung kraftstoffabhängiger Branchen
Taxi- und Mietwagenunternehmen, Betriebe der Krankenbeförderung, Omnibusunternehmen, Speditionen, der Güterverkehr, Paket- und Kurierdienste sowie landwirtschaftliche Betriebe sichern täglich die Mobilität und Versorgung im Land. Diese für die Infrastruktur unverzichtbaren Branchen geraten zunehmend unter erheblichen wirtschaftlichen Druck.
Aus Sicht der Fachverbände ist es nicht akzeptabel, dass der Staat von steigenden Energiepreisen profitiert, während besonders betroffene Unternehmen zunehmend in wirtschaftliche Schieflage geraten. Mehr als die Hälfte des Kraftstoffpreises entfällt auf Steuern und Abgaben. Die zusätzlichen Einnahmen, die durch die massiv gestiegenen Kraftstoffpreise entstehen, müssen direkt und gezielt an die betroffenen Unternehmen zurückgeführt werden.
Fahrsicherheitstraining 2026
Bei der Terminplanung haben wir bewusst Zeiträume in der Nebensaison gewählt, um möglichst vielen Mitgliedern des Fachverbandes die Teilnahme zu ermöglichen und die betriebliche Planung bestmöglich zu erleichtern.
Ein solches Training trägt wesentlich zur Erhöhung der Verkehrssicherheit bei und wird zudem von der Berufsgenossenschaft bezuschusst. Die Investition in die Sicherheit Eurer Fahrerinnen und Fahrer ist dabei nicht nur sinnvoll, sondern zugleich ein starkes Signal gegenüber Eurer Kundschaft. Darüber hinaus lässt sich die Teilnahme auch öffentlichkeitswirksam nutzen – beispielsweise in der Presse oder in den sozialen Medien. Zusätzlich dient die Schulung als Weiterbildungsnachweis gemäß Berufskraftfahrerqualifikationsgesetz.
Veranstaltungsort wird das ADAC-Fahrsicherheitszentrum Kaiserkuhle in Rüthen sein.
Sofern Ihr Interesse an einer Teilnahme habt, wendet Euch bitte an unsere Geschäftsstelle in Kassel, damit wir Euch die Plätze vorab reservieren können oder füllt die beigefügte Anmeldung aus und sendet uns diese per E-Mail zu.
Eco-Training - Abfrage
Im Rahmen unserer Mitgliederbefragung haben sich unsere Firmen unter anderem ein Eco-Training gewünscht. Dieses Thema ist aktueller denn je, da die stark gestiegenen Kraftstoffpreise unsere Mitglieder spürbar belasten.
Eine Fahrerschulung zur kraftstoffsparenden Fahrweise kann dazu beitragen, den Kraftstoffverbrauch nachhaltig zu senken und damit den hohen Kosten entgegenzuwirken. Gleichzeitig dient die Schulung mit Zertifikat als Weiterbildungsnachweis für das Fahrpersonal gemäß Berufskraftfahrer-Qualifikationsgesetz – man profitiert also doppelt.
Wir möchten hiermit das Interesse an einer solchen Schulung abfragen. Einen festen Rückmeldeschluss haben wir bewusst nicht gesetzt. Sobald sich genügend Interessenten melden, werden wir die Organisation der Schulung in die Wege leiten.
Es ist uns wichtig, Anliegen und Wünsche aus der Mitgliederbefragung aktiv und schnell umzusetzen, da wir uns an den Bedürfnissen unserer Mitglieder orientieren wollen.
Daher unser Aufruf:
Meldet Euch bei uns, wenn Ihr Interesse an einem Eco-Training habt und sendet uns bei Interesse das zum Download bereitgestellte Abfrageformular per E-Mail zurück.
Wir freuen uns auf die Rückmeldungen unserer Mitglieder.
Unsere FOH-Studienreise nach Oslo!
Unsere Mitglieder sind von unserer kombinierten Bus-/Schiffsreise Kiel-Oslo wieder gesund und munter angekommen - gut gelaunt und mit vielen schönen Eindrücken im Gepäck.
An dieser Stelle möchten wir uns auch bei Frau Christine Jentsch (Sales Managerin bei Color Line) für ihre herzliche wie perfekte Betreuung und Unterstützung bedanken.
Es war eine rund um gelungene FOH-Kollegenfahrt im Kreise unserer tollen Mitglieder!
KI-Workshop am 11. März 2026
Künstliche Intelligenz verändert die Art, wie wir arbeiten, kommunizieren und Entscheidungen treffen. In diesem praxisnahen Workshop haben unsere Mitglieder einen verständlichen und zugleich inspirierenden Einstieg in die Welt von ChatGPT und modernen KI-Tools erhalten – mit direktem Nutzen für den beruflichen Alltag.
Inhalte des Workshops waren:
- Ein kompakter Überblick über die Funktionsweise von ChatGPT und die vielfältigen Einsatzmöglichkeiten für das Business
- Praxisnahe Übungen, mit denen KI gezielt eingesetzt werden kann – zur Automatisierung von Routineaufgaben, zur Ideenfindung oder zur Optimierung von Geschäftsprozessen
- Ein spannender Einblick in die Erstellung eigener digitaler KI-Assistenten, die im Arbeitsalltag nachhaltig unterstützen und kostbare Arbeitszeit einsparen
Es war ein toller Worshop.
Danke an dieser Stelle nochmal an unsere KI-Spezialistin Kerstin Gude-Benderoth.









